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Wie eine URL strukturiert sein sollte

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Die URL (mitunter auch “URI” oder “Internet-Adresse” genannt) hat unter SEO-Gesichtspunkten einen ganz besonderen Stellenwert. Nicht nur, dass die URL mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eines der ganz wichtigen Ranking-Kriterien ist, sie ist auch in Bezug auf die Gebrauchstauglichkeit (Stichwort: “Usability”) nicht zu vernachlässigen. Schließlich soll auch der menschliche Besucher mit der URL etwas anfangen können.

In diesem Artikel möchte ich eine kurze Einführung zum diesem Thema präsentieren – wie sollte die möglichst optimale URL strukturiert sein?

1. Länge der URL

Dazu hat sich Matt Cutts schon geäußert – 3 bis 5 Wörter in de URL sind optimal. Längere Internet-Adressen kommen bei Google nicht so gut an, weil der Algorithmus die Wörter weiter hinten laut Cutts einfach nicht so stark wertet. Aus Usability-Gründen ist eine kurze URL besser, wenn man mal etwas per Hand in den Browser eintippt… Soll gelegentlich noch vorkommen.

2. Bindestriche statt Unterstriche

Der Bindestrich “-” ist dem Unterstrich “_” in einer URL eindeutig vorzuziehen. Auch hier gelten übrigens nicht nur SEO-, sondern auch Usability-Gründe. Eine URL mit Bindestrichen sorgt für eine bessere Lesbarkeit. Was Google und Co. angeht – zumindest beim Suchmaschinenprimus ist bekannt, dass der Algorithmus Wörter besser erkennt, wenn sie durch Bindestriche getrennt sind. Ob das als Ranking-Kriterium extrem ins Gewicht fällt, ist nicht eindeutig bekannt.

3. URL immer in Kleinbuchstaben

Wichtig vor allem in Hinblick auf Duplicate Content. Sofern man z. B. mit einem CMS arbeitet, kann es passieren, dass für verschiedene Seitenversionen (Display, Druck, Handy) verschiedene Seiten mit gleichem Inhalt erstellt werden. Abgesehen von der (nicht mehr so schwerwiegenden) Duplicate Content-Problematik kann Linkjuice verloren gehen, wenn man nicht auf die Kleinschreibung achtet (nämlich dann, wenn einer der Duplicate Contents verlinkt wird und nicht das Original).

4. Statische URL benutzen

Obwohl z. B. Google mit der Indexierung von dynamischen Inhalten kein Problem (mehr) hat und auch die Endung der zu indexierenden URL relativ egal ist, haben sich statische URLs einfach bewährt und werden unbestätigten Gerüchten zufolge im Ranking auch besser gewertet. Vor allem auf Session-IDs und andere dynamische Anhängsel sollte verzichtet werden – sieht erstens nicht schön aus (schon wieder Usability) und kann zweitens für Duplicate Content sorgen.

5. Schlechte Dateiendung vermeiden

Wurde schon in Punkt vier angesprochen, hier aber noch einmal unmissverständlich: Google indexiert keine Dateien, die mit “.exe” enden. Soviel ist bekannt. Möglich, dass es noch andere Endungen im Rahmen einer URL gibt, die Google nicht mag.

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