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Die “Umweltfreundliches Arbeiten”-Reihe geht in die zweite Runde. Aus gegebenem Anlass (die Tage werden immer kürzer und schon am Sonntag ist der kürzeste und somit dunkelste Tag des Jahres) möchte ich mich heute dem Thema “Licht” widmen. Mit dem Aus für die herkömmliche Glühbirne hat die EU letzte Woche schon einen Schritt nach vor gemacht. Ein solches Gesetz ändert aber die Verhaltensweisen der Menschen nicht. Besonders im Büro (wo sehr viel Licht verwendet wird) dürfte es angebracht sein, die eigenen Lichtgewohnheiten zu überdenken.
So macht es zum Beispiel nicht wirklich Sinn, wenn das Licht in einem Büroflur, der ausschließlich als ein solcher genutzt wird, ständig brennt (auch nicht beim Einsatz von Energiesparleuchten). Sofern niemand den Flur benutzt, sollte das Licht aus sein. Gleiches gilt für ein Treppenhaus. Zur Vorbeugung von Verletzungen sollte das Licht sinnigerwiese immer dann an sein, wenn man eine Treppe (oder auch den Flur) benutzt. Alles andere wäre fahrlässig.
Nicht in jedem Bürogebäude gibt es Zeitschaltungen. Dementsprechend schaltet sich ein Licht nicht zwangsläufig von selbst aus, sobald eine bestimmte Zeit abgelaufen ist. Nutzt man also bestimmte Räume nicht, dann kann das Licht dort ausgeschaltet bleiben. Das hilft der Umwelt. Wem das nicht so wichtig ist, der sollte über seinen Geldbeutel angesprochen werden. Bleibt das Licht aus, fließt kein Strom und somit fallen insgesamt weniger Kosten an. Leute, die der Umwelt helfen und gleichzeitig kein Geld aus dem Fenster werfen wollen, genießen sogar einen doppelten Vorteil, wenn sie das Licht nur dann nutzen, wenn es wirklich sinnvoll ist.
Natürlich kann man dieses Prinzip in zahlreichen Lebensbereichen benutzen und Gewohnheiten abschütteln. Hat man sich zum Beispiel angewöhnt, in seinem privaten Treppenhaus grundsätzlich das Licht anzuknipsen (auch wenn es vielleicht noch gar nicht dunkel oder erst dämmrig ist), dann kann es sich auszahlen, mal darüber nachzudenken, ob das Licht wirklich brennen muss oder ob man auch ohne Beleuchtung genug sieht. Schließlich handelt es sich (in diesem Beispiel) eben nur um ein Treppenhaus. Wie spannend kann das schon sein? Dennoch aber immer an die Verletzungsgefahr (s. oben) denken!
Umweltfreundliches Arbeiten soll Ressourcen entlasten und uns alle einen Schritt nach vorn bringen. Die von mir immer gern angeführte “Optimierung von Gewohnheiten und Tätigkeiten” kann in diesem Zusammenhang sogar mit Suchmaschinenoptimierung verglichen werden: Der Effekt wird zwar langfristig, dafür aber gut, wenn ordentlich angewendet.
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Tags » arbeiten, licht, umweltfreundlich |
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