SEO, Linkaufbau und Social Media Marketing
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Zugegeben, keine “soziale” Aussage. Manche Dinge sollte man aber lieber für sich behalten oder nur in bestimmten Kreisen und auch dann nur zu bestimmten Anlässen diskutieren. So zumindest meine Ansicht. Hintergrund ist die Tatsache, dass man an diversen Stellen (Blogs) immer mal wieder “Tipps” lesen kann, wo man sich (noch) frei und öffentlich zugängliche Backlinks holen kann. Erst kürzlich führte eben diese Vorgehensweise bei XING dazu, dass dort eines dieser “Backlinklöcher” gestopft und auf nofollow gesetzt wurde.
Natürlich ist es gut, wenn man eine neue Variante zur Generierung von Backlinks gefunden hat. Niemand freut sich darüber mehr als ein SEO. Zu schnell in der Öffentlichkeit publiziert kann sich eine solche Methode allerdings recht schnell als Boomerang entpuppen. Wird die neue Methode nämlich von zu vielen Leuten genutzt, reagiert der Betreiber der Website in der Regel recht schnell und beendet (sofern er dazu in der Lage ist) die technische Verfügbarkeit dieser Backlinks. Sogar ärgerlich kann es sein, wenn es sich um eine Methode handelt, die zwar bekannt aber dennoch nicht öffentlich ist. Gemeint ist hier die Situation, dass betimmte Fakten aus SEO-Kreisen absichtlich oder unabsichtlich nach außen getragen werden und damit dafür sorgen, dass potenziell gute Möglichkeiten in Sachen Backlinkbuilding wegfallen.
Und selbst wenn der Fall eintritt, dass der “gute Tipp” dann doch von zahlreichen Leuten angenommen und genutzt wird und aus irgendwelchen Gründen lange und zuverlässig funktioniert, gibt es da ja immer noch jemanden, der mitliest. Und man kann sicher sein, dass Google solche Backlinkquellen nach einer gewissen Zeit manuell entwertet, auch wenn die Technik seitens des Betreiber es immer noch zulässt, Backlinks zu erzeugen.
Insofern sollte man manchmal vor dem öffentlichen Publizieren ein paar Momente innehalten und ein bisschen nachdenken. Schreibt man dann keinen entsprechenden Blogpost, kann man sogar Zeit sparen. Diese Zeit lässt sich nutzen, um beispielsweise seine Reise zum nächsten SEO-Event zu planen (wo man mit Sicherheit deutlich bessere Tipps in einer angenehmen Umgebung bekommt – von Leuten, die was von der Materie verstehen).
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Tags » backlinks, linkbuilding, öffentlich |
SEO
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«Öffentliche Backlink-Tipps sind gefährlich»
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1 Kommentar zu "Öffentliche Backlink-Tipps sind gefährlich"
22. Februar 2010
Du vergisst dabei allerdings den Effekt für den jeweils Veröffentlichenden, der zwar einen Link verliert, aber dennoch von vielen für die Veröffentlichung verlinkt wird und so eventuell einen höheren Linkeffekt hat als mit dem einen Link, den er so sausen lässt. Das ist zwar nicht besonders sozial, da man eigentlich einen auf Dauer wertlosen Link verteilt und auf das Unwissen der Leserüber den Effekt, den du in diesem Artikel beschreibst, baut und so SEO betreibt, aber es ist keine schlechte Linkbuildingstrategie, da so saubere Links ins eigene Netzwerk kommen.
Mein Kommentar soll nicht zeigen, was besser ist, sondern nur darauf Hinweisen, dass die Veröffentlichung von Linkquellen nicht pauschal sinnlos ist. Die wohlzitierte andere Seite der Medaille. Um diese zu entwerten hilft wohl nur Aufklärung durch Artikel wie dem deinen.