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Neu bei Twitter: Mention Spam

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Twitter erfreut sich nach wie vor stark wachsender Beliebtheit. Eine derart große Reichweite zieht aber natürlich auch immer Spammer an. Nachdem man bei Twitter erst vor ein paar Wochen reihenweise “User suspended” hat (und das auch jetzt noch tut), weil die betreffenden Profile eindeutig keinen Mehrwert brachten, geht nun ein neuer Trend um: “Mention Spam”.

Das “Mention”-Prinzip bei Twitter ist eigentlich eine gute Sache. Twittert man selbst eine Nachricht, die andere weiterleiten (“Retweet”) bekommt man so Hinweise darauf, dass die eigene Meldung überhaupt weiterverbreitet wurde. Immer dann, wenn in einem Tweet von einer anderen Person der eigene Username mit einem “@” davor auftaucht, bekommt man eine “Mention”. So weit, so gut – dieses System ist sehr sinnvoll.

In letzter Zeit wird das “Mention”-System aber immer mehr missbraucht. Wie in dem obigen Ausschnitt zu erkennen, schreibt ein x-beliebiger User Spammer eine Nachricht bei Twitter und gibt vermutlich wahllos ihm bekannte Usernamen ein (logischerweise mit einem “@” davor). So sorgt er dafür, dass man als ungewollter Adressat seiner Nachricht auf diese aufmerksam wird. Nutzt man das Web-Interface von Twitter selbst, dann ist das nicht weiter tragisch – schließlich muss man sich hier seine “Mentions” selbst abholen, bzw. prüfen, ob jemand eine eigene Nachricht weitergeleitet hat.

Nutzt man aber eine externe Anwendung wie z. B. TweetDeck auf dem Desktop oder Echofon (bisher “Twitterfon”) auf seinem iPhone, dann wird man von dem jeweiligen Programm automatisch benachrichtigt, wenn der eigene Username in einem fremden Tweet auftaucht. Da die meisten Menschen naturgemäß neugierig sind und somit wissen wollen, wer sie denn erwähnt, schaut man nach. Der Spam erreicht so eine recht hohe Aufmerksamkeit.

Dieser neue Trend bei Twitter ist ein echtes Ärgernis, gegen das man sich nicht so leicht wehren kann. Wie sollte man schließlich jemanden davon abhalten, in seinem Tweet den eigenen Usernamen mit einem “@” davor zu verwenden? Dürfte schwierig werden. Twitter hat mit Spam ein echtes Problem. Zuletzt gab es recht ordentliche Ansätze, dagegen etwas zu tun – erfolgreich. Bleibt zu hoffen, dass man auch in Zukunft gute Ideen gegen die Abwehr von Spam entwickelt und umsetzt.

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