SEO, Linkaufbau und Social Media Marketing
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Der folgende Artikel darf verlinkt werden!
Dank eines sehr interessanten Blog-Artikels von Fabian Drescher und einem Thread im Abakus Forum bin ich heute zum x-ten Mal auf das Thema Linkgeiz aufmerksam geworden und muss zum x-ten Mal sagen: Ich verstehe die Problematik nicht oder kann sie zumindest nicht nachvollziehen. Linkgeiz ist ein deutsches Problem, in den USA z. B. geht man mit dem Thema der gegenseitigen Verlinkung ganz anders um.
Mögliche Ursache: Es handelt sich überhaupt nicht um Linkgeiz, sondern eher um Linkneid. Das würde auch besser passen. Wie ich auch immer Kunden im Gespräch versuche zu erläutern, kommen Links von ganz allein, wenn man ein gutes Produkt (oder guten Content) liefert. Das, was die Menschen im WWW interessiert, das wird auch in Windeseile verlinkt und es dauert nicht lang, bis man eine richtig dicke Website hat. Dafür gibt es Beispiele ohne Ende wie z. B. Twitter, Flickr oder YouTube. All diese “Produkte” haben nämlich eine Gemeinsamkeit: Sie bieten einen echten Mehrwert. Und nur darauf kommt es an – einen Mehrwert zu bieten, damit die User etwas haben, was es woanders so nicht gibt. Dann wird wie verrückt verlinkt.
Ich möchte hier auch darauf aufmerksam machen, sich vom “Pagerank-Denken” loszulösen. Welchen Sinn macht es, immer nur auf den kleinen grünen Balken zu schielen, unabhängig davon, ob die Seite wirklich etwas taugt? Ob sie (qualitativ) gut ist, kann man nämlich nur herausfinden, wenn man sich die Website genau anschaut und sie analysiert – zumindest bis zu einem bestimmten Grad. Sofern die Website gut ist und einen Mehrwert darstellt, sollte man sie verlinken, ohne dafür etwas zu verlangen (wie z. B. einen Backlink).
Warum auch auf Gegenleistung warten? Allein die Zeit, die man damit verbringt, andere zum Backlinken aufzufordern, kann man getrost für wichtigere Dinge nutzen. Wer jetzt denkt, dass es schlecht ist, nach außen zu verlinken, weil man “Linkjuice” verliert (oder sogar Pagerank – wie schrecklich), dem sei gesagt: Das ist kein Problem. Wenn mann eine Website betreibt, die selbst viel einzigartigen Content bietet und ständig akualisiert wird und dann auch noch seinen Besuchern gute weiterführende Links zum Thema anbietet, dann steigt die Website in den Augen von Google ungemein (Stichwort “Hub”). Darüber sollte man beim Thema Linkgeiz, bzw. Linkneid deutlich mehr nachdenken…
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Tags » backlinks, google, linkgeiz |
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«Linkgeiz schadet»
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5 Kommentare zu "Linkgeiz schadet"
24. November 2008
Wie ich im Threat schon gesagt habe, Deine Aussage ist richtig, aber mit ganz neuen Seiten ist das nicht so einfach! Wen ndu einigermaßen gut rankst, dann rockt das Ding von alleine, wenn man gute Inhalte bietet. Aber um erstmal gut zu ranken, brauchst du Links. Geht zwar auch noch über etwas anderes, aber das wissen nur die, welche guten content liefern!
24. November 2008
[...] ich gerate auf Blogsoptimieren.de und blog.tameco.de einen Beitrag über Linkgeiz gelesen habe, werde ich einfach mal in versuchen in Zukunft ein paar [...]
25. November 2008
Das mit dem Mehrwert sehe ich genauso. Nur lässt sich das leider bei vielen Projekten nicht realisieren. Schließlich hat man meist erst ein Produkt und beginnt dann SEO. Wenn das Produkt dann beispielsweise eine Kreditvermittlung ist, wird das mit dem Mehrwert schwer. Hier reicht weder viel Content, noch ein innovativer Vergleich. Eine Kreditseite wird einfach nicht freiwillig verlinkt.
3. Dezember 2008
Der Linkneid ist mir bei meinem kleinen (noch laufenden) Gewinnspiel zum Thema auch aufgefallen.. trotz nettem Preis immer noch genügend nofollower und co..
@Staudi:
Sogar Kredit/Finanzthemen bekommen teilweise freiwillige Verlinkungen. Dass es hier ungleich schwieriger ist, ist natürlich nahe liegend.
10. Januar 2010
Am besten finde ich immer die Blogger die sich rege an den Kommentaren beteiligen wo es um nofollow geht, auch darüber schreiben das sie Linkgeiz etc nicht so toll finden, aber wenn man dann auf deren Seiten sich den Quelltext anschaut doch voll das nofollow drin haben. Meist dann auch noch von sogenannten angeblichen SEOs