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Diese Aussage ist immer noch ein Gerücht, das sich allerdings mehr als hartnäckig hält und ständig neu angefacht wird. Twitter-Gründer Biz Stone hatte erst kürzlich ein Kaufangebot von Facebook ausgeschlagen. Dort hatte man zwar mehr als 500 Millionen Dollar für den Microbloggingdienst geboten, wollte aber nicht bar bezahlen.
Für Stone, der mit Firmenverkäufen schon gute Erfahrungen gemacht hat, eine schlechte Voraussetzung. Bereits vor 6 Jahren hatte der Twitter-Erfinder seinen Dienst “Blogger.com” an Google verkauft und dafür gutes Geld bekommen. Der Suchmaschinengigant aus den USA will für Twitter angeblich mehr als 250 Millionen US-Dollar auf den Tisch legen. In bar, versteht sich.
Ein solches Angebot, wenn es denn wirklich existiert, wäre für Stone durchaus verlockend. Für Google könnte an Twitter vor allem die Suchfunktion interessant sein. Hier kann man sofort in Echtzeit prüfen, wonach die Menschen aktuell suchen. Auch die soziale Komponente von Twitter ist nicht zu unterschätzen, denn mittlerweile ist der Microbloggingdienst zu einer echten Informationsquelle und somit zur Google-Konkurrenz geworden.
Ein relativ großes Verfolgernetzwerk kann von einem User genutzt werden, um schnell Antworten auf eine Frage zu bekommen. Ein solches System besitzt Google in seinem Portfolio bisher nicht. Von daher spricht einiges dafür, dass man bei Google tatsächlich an einem Kauf interessiert sein könnte.
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Tags » google, kaufen, twitter |
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