SEO, Linkaufbau und Social Media Marketing
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Da am gestrigen 11. Juli das neue iPhone in Deutschland erschienen ist, möchte ich mich wieder dem mobilen Webdesign widmen. Natürlich werden jetzt viele sagen, dass das mobile Internet nur eine Zwischenlösung sei, weil in absehbarer Zeit jede MID (Mobile Internet Device) eine Internetseite ganz normal darstellen kann, wie man das vom Browser am PC kennt.
Dieser Tag wird kommen, ohne Zweifel. Das iPhone ist jetzt schon soweit und zeigt Websites mit dem eingebauten Safari-Browser problemlos an (sollte man meinen). Trotzdem gibt es zahlreiche andere Geräte, die zwar internetfähig sind, dabei aber trotzdem keine Websites normal darstellen können. Für diese mobilen Endgeräte sind “tragbare Websites” noch immer die beste Lösung, um sich unterwegs mit Informationen versorgen zu können.
Außerdem sollte man den finanziellen Aspekt nicht vernachlässigen. Dazu kommt, dass die Ladezeiten noch nicht kurz genug sind. Und obwohl zum Beispiel das iPhone in der dritten Generation jetzt auch endlich UMTS eingebaut hat, kann der Aufbau einer Website wie Spiegel Online ziemlich lang dauern (bis zu 30 Sekunden, je nach Verfügbarkeit des Netzes).
Das ist für den erfahrenen Surfer eigentlich unzumutbar. Insofern hat das mobile Internet meiner Ansicht nach noch eine kleine “Zwischenkarriere” vor sich, bis dann (vermutlich so in fünf bis zehn Jahren) alle MID in der Lage sind, eine stationäre Website auch mobil einwandfrei und vor allem schnell darzustellen. Vor diesem Hintergrund möchte ich mit diesem Artikel auf die “Doctype-Deklaration” für mobile Websites hinweisen.
Dabei muss man im Vergleich zu einer stationären Website nämlich ein paar Zeichen Code beachten, denn sonst wird die Seite auf keinem mobilen Endgerät vernünftig angezeigt. Da ich es ablehne, auf jedes Zeichen einzeln einzugehen, poste ich einfach den derzeit gültigen Code (damit klappt die Anzeige dann einwandfrei):
<!DOCTYPE html PUBLIC “-//WAPFORUM//DTD XHTML Mobile 1.0//EN” “http://www.wapforum.org/DTD/xhtml-mobile10.dtd” >
<html xmlns=”http://www.w3.org/1999/xhtml” xml:lang=”de” >
Übrigens sollte man sich nicht täuschen lassen, denn eine mobile Website wird in einem stationären Browser korrekt angezeigt. Umgekehrt ist das nicht der Fall. Zeigt man die mobile Website stationär an und lässt sich durch eine Validierungs-Tool testen, fällt sie natürlich durch. Grund ist die “falsche” Doktype-Declaration. Testet man die Seite nun aber zum Beispiel auf einem Smartphone wie dem Sony Ericsson P990i, wird man sehen, dass die Anzeige korrekt ist.
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Tags » deklaration, doctype, mobil |
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«Doctype-Deklaration für mobile Websites»
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1 Kommentar zu "Doctype-Deklaration für mobile Websites"
14. Juli 2008
Dass eine Seite ohne diesen Doctype auf keinem mobilen Endgerät angezeigt wird, ist nicht korrekt. Es gibt sogar diverse Geräte (z.B. Windows Mobile), die HTML bevorzugen. Und vielen modernen Geräten ist es eher egal. Aber im Grunde genommen hast Du schon recht
Dass jedoch die Zeit kommen wird, in der man auf einem Handy ganz normale Internetseiten nutzen wird, wage ich zu bezweifeln. Handydisplays werden immer kleiner bleiben. Die Auflösung mag zwar ähnlich hoch sein. Aber wer sich mal mit seinem iPhone auf einem großen Portal anmelden wollte, ist doch recht schnell sehr froh über speziell angepasste Applikationen. Und ich werde auch in Zukunft meinen 22″er nicht in die Hosentasche bekommen