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Bei Google muss gespart werden

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Widersprüchlich sind die Meldungen dieser Tage. Da liest man erst, dass der Werbeumsatz in der Online-Branche auch 2009 stak ansteigen soll. Kurz darauf das: Der E-Commerce in den USA bricht ein. Dann die Finanz- und Wirtschaftskrise, die so langsam aber sicher Online-Branche erreichen soll. Doch darauf folgt, dass die deutschen Onliner keine Angst vor 2009 haben und sich entspannt zurücklehnen, weil es ihrer Meinung nach gut weitergeht.

Doch halt – selbst bei Google soll gespart werden! Hoppla… keine gratis “M&M’s” mehr? Doof. Auch Projekte werden eingestellt, wie z. B. “Lively”, das erst im Sommer gestartet wurde. Ich hatte ja schon damals die Ahnung, dass Google diesen “Second Life”-Klon nur deswegen releast hat, um zu prüfen, was man dem User so alles andrehen kann. Denn schließlich hat “Second Life” auch schon nicht so richtig funktioniert. Ergebnis des Experiments: Der User ist doch nicht ganz so blöd und lässt sich nicht wirklich für dumm verkaufen.

Das musste man bei Google auch bei “Chrome” feststellen. Einfach nur “made by Google” reicht nicht. Wenn es einen Firefox-Browser gibt, den alle gut finden, braucht man keinen zweiten. Und erst recht keinen, der Daten abgreift. “Lively” und “Chrome” sind nur zwei Beispiele dafür, das Experimente auch bei Google in die Hose gehen können. Und es zeigt, dass der Suchmaschinenprimus eben doch nicht allmächtig ist. Es gibt Grenzen, auch für Google. Oder sollte man lieber sagen: “Schuster, bleib bei deinen Leisten?”

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2 Kommentare zu "Bei Google muss gespart werden"

4. Dezember 2008

Chris

Dass Lively nicht all zu lange bleiben wird, war eigentlich abzusehen, da, wie du schon sagst, Second Life auch nicht gerade der Renner ist.
Bei Chrome bin ich mir nicht ganz sicher, ob es Google wirklich darauf anlegt, einen großen Marktanteil zu haben. Sicherlich würde es das Unternehmen freuen, ich glaube aber, dass auch nur ein Marktanteil von 1 Prozent ausreicht, um repräsentative Daten für die SERPs zu gewinnen.

4. Dezember 2008

tameco

Hi Chris! Schön, dass du meine Meinung zum Thema “Lively” teilst ;-) Wir zwei sind da nicht die ersten…

Was den “Chrome” angeht – in deiner Theorie über die bessere Kenntnis der eigenen SERPs ist was dran (auch mit nur 1% Marktanteil). Allerdings hat Google doch dafür schon diverse andere Kanäle (z. B. personalisierte Suche) geschaffen. Ist da ein Browser wirklich notwendig? Zumal das Tool möglicherweise dafür gesorgt hat, dass Google einen Imageschaden erlitten haben könnte. Schließlich kommt nicht jeder sofort auf deine Theorie. Und auf den ersten Blick sieht es einfach nur nach einem kleinen “Versagen” aus…

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