SEO, Linkaufbau und Social Media Marketing
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Neu Projekte im Internet sind zu Anfang meist immer aufregend. Bei einer komplett neuen Präsenz gibt es eine Menge zu beachten und vor allem unerfahrene Webmaster machen hier gern vermeidbare Fehler. Dieser Beitrag beschäftigt sich 5 häufig vorkommenden Fehlern, wenn eine Internetseite neu ins Leben gerufen wird – und wie man diese Fehler vermeiden kann.
1. Schlechten Webhoster gewählt
Ein Angebot im Internet kostet Geld. Mal abgesehen von kostenlosen Angeboten, wo man gegen Werbeeinblendungen gratis Webpace bekommt. Will man ein Projekt vernünftig aufziehen, braucht man eigenen Webspace mit einer eigenen Domain. Es gibt zahlreiche Anbieter im Netz, die Webhoster testen und bewerten. Einer davon ist zum Beispiel Webhostlist. Hier kann man sich einen Hoster aussuchen und auch gleich Bewertungen unter die Lupe nehmen. Im Zweifelsfall sollte man sich generell im Netz umschauen, ob es zu bestimmten Hostern auffällig viele negative Einträge zum Beispiel in Foren gibt. Besonders wichtig ist zudem die Geschwindigkeit. Erst kürzlich hat Google die Schnelligkeit, mit der eine Website ausgeliefert wird, offiziell als Rankingkriterium geoutet.
2. Mieses Webdesign und Usability
Obwohl natürlich der Inhalt zählt und nicht die Verpackung ist das äußere Erscheinungsbild dennoch wichtig. Niemand fühlt sich heutzutage noch auf einer Website wohl, die aussieht, als wäre sie für den Einsatz auf einem alten Netscape Browser programmiert worden. Aber auch der Einsatz von zu viel “neumodischen Kram” kann abschrecken. Trendiges Design ist wichtig, sollte aber mit Übersicht verwendet werden. 100% Web 2.0 können vor allem unerfahrene Nutzer abschrecken. Gleiches gilt für die Usability. Einfache und übersichtliche Strukturen sind immer noch die besten. Fast alle großen Websites im Netz setzen überwiegend auf schlanke Outfits. Gutes Beispiel ist hier YouTube. Besonders nach den neuerlichen Änderungen bei Design und Usability ist das Videoportal noch übersichtlicher geworden.
3. Keine eigenen Ideen und Inhalte
Gut geklaut ist halb gewonnen? Wohl kaum. Im Internet zählen unter anderem gute Inhalte. Diese Inhalte sollten nicht von anderen Quellen kopiert sein. Das merken erstens Suchmaschinen wie Google recht schnell, zweitens fühlt sich auch menschlicher Leser nicht wirklich ernst genommen, wenn eine Website offensichtlich abkupfert. Nur mit eigenen, interessanten und vor allem gut aufbereiteten Inhalten hat man bei der Menge von Websites eine halbwegs realistische Chance, wahrgenommen zu werden. Aber: Auch wenn man selbst Contentproduzent wird, kann es dauern, bis ein komplett neues Projekt fest im Sattel sitzt und eine gewisse Anzahl von Leuten anzieht. Manchmal kann das mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. Hier ist ein langer Atem gefragt.
4. Minderwertiger Linkaufbau
Einen langen Atem braucht man auch beim Thema Linkaufbau. Linkaufbau ist extrem wichtig. Jeder Link auf die eigene Website stellt eine Empfehlung dar. Wie gut oder wie stark die Empfehlung im einzelnen ist, das hängt vom Herkunftsort und dem Aufbau des Links ab. Auf jeden Fall sind Links prinzipiell gut für eine Website, denn sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass eine Website erstens gefunden wird und zweitens bessere Rankings erzielen kann, sofern die eingehenden Links etwas taugen. Auch in Zeiten des Aufstiegs von Facebook ist Google nach wie vor mächtig und wird es vermutlich im Bereich des Suchmaschinenmarketings auch bleiben. Eine durchdachte Strategie zum Linkaufbau ist deswegen wichtig und sollte vor dem Start einer Website bereits ausgearbeitet sein. Ist eine Website in ihrer Nische gut, dann wird sie auch freiwillig verlinkt. Das zwar nicht so stark, wie es viele Leute im Netz anderen Glauben machen wollen, aber: Es kommt häufiger vor als man denkt. Mit einer sinnvollen Strategie zum Linkaufbau kann man diese Entwicklung jedoch nachhaltig beeinflussen.
5. Fehlende Social Media Strategie
Wie schon oben genannt, befinden wir uns in Zeiten des fulminanten Aufstiegs von Facebook. Social Media ist ein fester Bestandteil des Marketing Mix geworden und darf grade heute bei einem neuen Webprojekt nicht fehlen. Twitter und Facebook als Ergänzung zu einer neuen Website sind heutzutage Pflicht. Mit Anbietern wie YouTube oder Flickr kann man viele weitere Features nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Vor allem bei Facebook ist es jedoch wichtig, dass man sich geschickt verhält. Das weltweit größte soziale Netzwerk bieten zahlreiche Möglichkeiten, seine Website zu vernetzen – und das nicht erst sein den kürzlich vorgestellten Facebook Social Plugins. Ähnlich wie beim Linkaufbau gilt daher: Die Social Media Strategie soll vor Beginn des Projekts fertig sein und sich zu einem festen Bestandteil entwickeln, sobald das Projekt läuft. Mittel- bis langfristig gesehen ist das eine gute Möglichkeit, einen festen Nutzerstamm aufzubauen.
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Tags » design, fehler, linkaufbau, media, social, strategie, Usability, website |
SEO, Social Media, Usability, Webdesign
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«5 vermeidbare Fehler bei neuen Websites»
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3 Kommentare zu "5 vermeidbare Fehler bei neuen Websites"
29. April 2010
YouTube als Usability-Idol zu nennen halte ich für etwas gewagt. Das neue Design ist vor allem gut, wenn man aktuelle Inhalte schauen möchte, es hat sich ein bisschen in Richtung Fernsehen entwickelt. Die Video-Seiten finde ich auch wesentlich schwachsinniger als vorher. Ich hatte mir gewünscht, dass die Infobox wenigstens etwas größer wird und man nicht zwangsläufig klicken muss, um ein paar Infos zu kriegen.
Dass Twitter und Facebook zu einer neuen Website heutzutage Pflicht sind ist auch nur die Teilwahrheit. Wenn ich eine Nischenwebsite mit um die 15.000 Suchen im Monat aufbaue und das Thema hat faktisch keine eigene Social-Media-Community ist es unsinnig, seine Zeit in diesen Kanälen zu vergeuden. Web 2.0 in allen Ehren, aber manchmal macht es einfach keinen Sinn.
Ansonsten ein sehr lesenswerter Artikel, vielen Dank.
21. Mai 2010
Besonders wichtig sind für mich gute Inhalte. Die anderen Punkte fördern die Verbreitung der Inhalte und dass diese angenehm betrachtet werden können.
Guter Inhalt alleine reicht natürlich auch nicht, wenn ihn keiner kennt. Entscheidend ist eine gute Mischung der angesprochenen Faktoren.
29. Mai 2010
Ich denke, daß das Geschäftsmodell und die Firmenstrategie das Marketing und damit u.U. die SEO Strategie bedingt. Daraus kann folgern, daß Content eine wichtige Rolle spielt und/oder Social Media. Per se ein Fehlen von social media Elementen zu bemängeln halte ich für übertrieben. Auch da gilt, lieber nichts machen, als es falsch machen.
Hoster, Design und Usability sind vielmehr (technische) Hygienefaktoren.