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5 Fälle, in denen ein Backlink wenig nützt

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Manchmal kommt es vor, dass ein Backlink nicht das ist, war er vorzugeben scheint. Im konkreten Anliegen dieses Artikels heißt das: Es kann passieren, dass ein Backlink nichts oder wenig bringt, quasi nutzlos ist. Das ist ärgerlich und führt im Zweifel dazu, dass die Anstrengungen in Sachen Linkaufbau nicht fruchten. Das lässt sich vermeiden, wenn man aufmerksam ist und sich seine Backlinks ganz genau anguckt. In vielen Fällen kann man dann nachträglich dafür sorgen, dass ein Backlink doch zu 100% zählt.

1. Im HTML-Code des Backlinks sind ungültige Zeichen

Die HTML-Syntax beim Aufbau eines Links muss beachtet werden. Andernfalls wird der Link vom Browser vielleicht als solches betrachtet und leitet auch zu der richtigen Zielseite weiter. Die ungültigen Zeichen im Link können aber dafür sorgen, dass der Link von Google nicht richtig interpretiert wird. Es ist auch möglich, dass Suchmaschinen solche Links automatisch als weniger qualitativ betrachten. Die Meinungen gehen hier auseinander. Wichtig ist, dass man sich an die korrekte Syntax hält, dann ist man auf der sicheren Seite.

2. Backlink auf “nofollow” gesetzt

Speziell in Deutschland regiert nicht erst seit gestern der Linkgeiz. Obwohl das “nofollow”-Attribut wieder auf dem Rückzug zu sein scheint und obwohl der Großteil aller Links im Netz “dofollow”-Links sind, muss man aufpassen, besonders dann, wenn man aktiv Linkaufbau betreibt. Zahlreiche Plugins für Firefox zeigen Links mit “nofollow”-Attribut automatisch an. Stößt man also auf eine potenzielle Linkquelle (oder entscheidet man sich für einen Linktausch), sollte man vorher (und auch später immer mal wieder) prüfen, ob die Links wirklich “dofollow” sind. Links, die auf “nofollow” gesetzt sind, bringen im besten Fall zwar Besucher, taugen aber im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung nichts.

3. Backlink wird unerkannt entfernt

Vor allem beim Linktausch ist Vorsicht geboten. Ständige Kontrolle und Aufmerksamkeit sind wichtig, denn es kommt durchaus vor, dass sich einzelne Linktauschpartner nicht an Vereinbarungen halten und gesetzte Backlinks einfach entfernen. Besonders “clevere” Leute neigen auch dazu, einen Backlink im Rahmen eines Linktauschs nach einer berechtigten Beschwerde wieder zu aktivieren, nur um ihn dann nach einer Weile (wenn vermeintlich Gras über die Sache gewachsen ist) erneut zu entfernen. Das ist auf den ersten Blick nervig und darüber hinaus auch ärgerlich. Folge ist natürlich die Beendigung des Linktauschs (sollte zumindest so sein). Dennoch ist dann ein sicher geglaubter Link weg.

4. Backlink nutzt 301er Weiterleitung

Matt Cutts, seines Zeichens Chef des Webspam Teams bei Google und offizieller Rauch- und Nebelbombenwerfer des Suchmaschinengigaten, hat kürzlich offiziell bestätigt, dass Google Linktexte nicht berücksichtigt, wenn es eine 301er Weiterleitung gibt. Hat man also Linkaufbau betrieben und das ursprüngliche Ziel wird per 301 auf ein anderes weitergeleitet, dann ist der Linktext nutzlos. Der Link an sich freilich nicht, aber für gezielte Maßnahmen in Sachen Rankingverbesserung scheidet ein solcher Link aus.

5. Zwei Backlinks zum gleichen Ziel

Hat man auf einer Seite zwei Backlinks zum gleichen Ziel, dann ist man gut beraten dafür zu sorgen, dass der eigentlich entscheidende Linktext im ersten Backlink untergebracht wird. Wie schon Tests unter anderem bei Sistrix gezeigt haben, ignoriert Google den zweiten Link, wenn er auf das gleiche Ziel verweist wie einer, der schon vorher auf der Seite benutzt wurde. Das gilt nur pro Seite, nicht pro Domain! Im Zweifel sollte man gewünschte Linktexte, die für das Ranking essentiell sind, auf jeden Fall immer im ersten Link unterbringen, wenn es zwei Links zum gleichen Ziel gibt.

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14 Kommentare zu "5 Fälle, in denen ein Backlink wenig nützt"

20. Mai 2010

Michael Freitag

Vielen Dank für die Aufstellung… *gefavt*

20. Mai 2010

Martin Labuschin

Ein Backlink bringt Besucher. Traffic. Das ist doch nicht „wenig“.

20. Mai 2010

Björn Tantau (tameco)

Obige Punkte verstehen sich als Aufstellung im Sinne der SEO-technischen Bewertung eines Backlinks. Ein Backlink an sich bringt Besucher, ja (wenn er denn geklickt wird). SEO-technisch wird ein Backlink, der “etwas nützt” jedoch mittel- bis langfristig deutlich mehr Besucher über ein verbessertes Ranking bringt, als der Link an sich als direkter Trafficerzeugen.

20. Mai 2010

Loewenherz

Bei Punkt 2 bin ich etwas anderer Ansicht, aber ich schätze, wir meinen vielleicht doch dasselbe. Meine Meinung: Auch nofollow-Links bringen etwas jenseits von Traffiv (Stärkung der Domain z.B.), aber die übergebenen Ankertexte sind wirkungslos.

20. Mai 2010

fiacyberz

Für Änderungen eines Links kann man ja Tools bemühen die sowas checken.
Seit heute ist in SEOlytics der LinkMonitor endlich enthalten, der prüft die Dinger täglich.. sehr praktisch :)

20. Mai 2010

Dominik

6. Die Webseite mit den Backlinks sperrt Suchmaschinen per robots.txt aus.
7. Suchmaschinen werden per .htaccess (IP oder UA) ausgeschlossen.
8. Meta Robots Tag nofollow…

;)

21. Mai 2010

21. Mai 2010

Apple

Die Liste lässt sich natürlich noch mit ein paar weiteren Punkten ergänzen. Aber dann wäre ja der schöne Titel des Artikels im Eimer ;-)

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13. Dezember 2010

heiko @ pinup-fashion.de

danke für den Hinweis, wollte ich doch gerade eine Domain kaufen um die linktexte zu nutzen. die Frage ist nun aber, wird denn die Themenrelevanz der seite mitgenommen, die einen link trägt, der per 301 weitergeleitet wird?

1. Januar 2011

Michael Freitag

@ Martin – Dabei gehts ja eher um den Pagerank-Faktor!

3. März 2011

Sicherheitsdienst Berlin

Schließe mich Dominik an. Gerade der Auschluß von Google per robots.txt oder evtl. sogar per Firewallregel (was entsprechend schwierig zu prüfen ist) macht es hier schwierig.

Denke auch, dass “nofollow” nicht pauschal bedeutet, dass ein Link wertlos ist. Wahrscheinlich wird auch hier ein komplexeres Verfahren zu grunde liegen, das den Wert des “nofollow” selbst noch einmal durchleuchtet.

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