15. Januar 2010, veröffentlicht in SEO | Trackback | RSS
Suchmaschinenoptimierer versuchen, Websites zu bestimmten Keywords möglichst hoch bei Google (und Co.) zu platzieren. Ein besonders wichtiges Mittel zum Erreichen dieses Ziel ist die externe Verlinkung. Linkaufbau, Linkbuilding, etc. Es gibt viele Worte für das, wonach die meisten Betreiber von Websites gieren. “Ich brauche mehr Backlinks!” Dieses Statement hört man täglich - nicht zu Unrecht.
Viele (und vor allem gute) Backlinks bringen eine Website nach vorn. Das ist einfach so. Jeder, der sich schon mit dem Thema SEO befasst hat, kann diese Aussage unterschreiben. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Anbieter, Firmen, Agenturen, Freelancer, Tools und was weiß ich nicht alles, die genau das versprechen: mehr Backlinks.
Allzuoft wird aber leider zu kurzsichtig gehandelt. Viele DoFollow-Links auch “guten” Quellen können ein Website genauso bei Google “abschießen” wie ein Haufen schlechter Verweise aus miesen Quellen. Doch warum ist das so? Genau… “NoFollow” lautet das Zauberwort. Abgesehen davon, dass Google nicht mehr funktionieren würde, wenn ALLE Seitenbetreiber das “NoFollow”-Tag nutzen würden - es gehört einfach in den Backlinkmix. Eine Website, die keine Links mit dem Attribut “NoFollow” hat ist heutzutage schlicht und ergreifend unglaubwürdig.
Was heißt das für den geneigten Suchmaschinenoptimierer? Links müssen nicht immer erste Sahne sein. Ganz ehrlich - ein gewisser Prozentsatz sollte zumindest ein bisschen “trashy” sein. Andernfalls wirkt die ganze Linkstruktur reichlich ungewöhnlich. Und spätestens, wenn einer von diesen Quality Ratern ein Auge auf ein Projekt wirft, wird vermutlich klar, dass etwas nicht stimmen kann, wenn es keinen einzigen “NoFollow”-Link gibt. Insofern hier der Appel: gebt “NoFollow” eine Chance. Es wird euch gedankt werden!
Tags: linkaufbau, linkbuilding, nofollow
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Keine Nofollow-Links zu bekommen ist bestimmt für Google merkwürdig, aber fast nur Nofollow-Links zu bekommen ist aber bestimmt auch nicht optimal.
[...] lesen: Warum NoFollow-Links in den Mix gehören var szu=encodeURIComponent(location.href); var [...]
Ganz meine Meinung. Bedenkt man mal, wie massiv der Einsatz des NoFollow Attributs gemeinhin geworden ist, wäre es für Google sehr vedächtig, wenn eine Webseite ausschliesslich oder überwiegend mit DoFollow Links optimiert würde.
Link ist Link (Meiner Meinung nach) und eine natürlichen Linkaufbau runden NoFollow Links schön ab. So gebe ich dir vollkommen recht ein Mix aus Links ist nichr nur glaubwürdiger sondern auch logisch.
Imho ist es Google egal wieviel nofollow Links man selber hat bzw. man bekommt. Was zählt ist der Seitencontent ist der gut ergibt sich rundherum der Rest also die verlinkung von selbst. Es gibt ja da draussen im www millionen von Seiten die sehr gut sind und das letzte mal editiert wurden da gab es das nofollow dings noch gar nicht. Bzw. werden viele seiten von Personen erstellt die keine Ahnung von solchen Attributen haben und auch keine CMS tools verwenden die in gewissen Bereichen das selber machen ala WordPress.
[...] der Sicht von Google an, fällt eins sofort auf, kein einziger nofollow Link. In seinem Post Warum NoFollow-Links in den Mix gehören erklärt Björn das NoFollow Backlinks und andere wertlose Backlinks zu einem Link Profil [...]
Zumal es deutlich leichter ist, Nofollow-Links zu bekommen… Die wenigsten Blogs erlauben heute ja noch dofollow-Kommentare, aus den meisten Foren wird mit nofollow verlinkt, viele Social Bookmark-Portale haben umgestellt usw. Da kommen mit der Zeit ohnehin mehr nofollow als dofollow-Links zustande…
Interessanter Ansatz, danke für den Denkanstoß. Im Endeffekt sollte man bei den Optimierungen auch nicht immer nur zwangsläufig an Google denken. Immerhin können User auch Nofollow Links anklicken ![]()
Wäre schön wenn sich der Ansatz etwas weiter herrumsprechen würde…
Auch wenn es manchen SEO so vorkommen mag: Nur ein verschwindend geringer Teil der Links im Web sind NoFollow. Warum sollte also ein fehlen von NoFollow im Linkportfolio einen negativen Einfluss haben. NoFollow bekommt man öfters auch “freiwillig”, oft von automatisierten Content-Aggregatoren (welche Qualität die immer auch haben).
@ Appfuchs ich stimme dir da voll zu. Der Link an sich wurde ja entwickelt um Besucher auf eine andere Seite zu verweisen. Google nutzt das zwar um die Popularität einer Seite zu beurteilen, User nutzen Links von guten Seiten um auf andere gute Seiten zu gelangen.
@ Autor nofollow wird auf jeden Fall in der Zukunft eine wichtige Rolle im Linkmix spielen.
Gruß
Ich persönlich baue einfach Links zu den Projekten auf. Mir ist derzeit noch keine Unterscheid aufgefallen, ob das Projekt durch “noFollow” Links besser oder schlechter platziert wird. Wichtig ist doch, dass ein Link Nutzer bringt, was meines Erachtens mehr Umsatz bringt als einfach “nur” ein gutes Ranking.
Nofollow, Dofollow… Link ist Link. Ich finde die ganze Geschichte mit den Links nicht so wichtig. Hauptsache, der Content stimmt!
Dieses ganze Gerede um do oder no ist doch Käse. Da es offensichtlich bald nur noch nofollow seiten gibt, wird es soweit kommen (wenn´s nicht schon längst so ist) dass beide links von den Suchmaschinen völlig gleich behandelt werden.
Der Mix macht es halt. Solange der Linkaufbau einigermaßen natürlich ausschaut sollte es keinerlei Probleme geben. Ich schätze mal 80 - 90 % aller Blogkommentar-Links stehen auf nofollow. Da könnte es bestimmt schon bei der eigenen Backlinkstruktur Probleme geben, wenn der Nofollow Anteil unter 50% liegt.
[...] Original post: Warum NoFollow-Links in den Mix gehören [...]
Dieser Artikel schreibt mir aus der Seele. Reine dofollow Links sind nicht die einzigen Links die für Google und Co. zählen. Einen direkten Einfluss wird es mit Sicherheit nicht haben, aber der indirekte Einfluss mit Sicherheit.
NoFollow links geben deiner Suchmaschinenoptmieruten Seite den anscheinen eines natürlichen Linkaufbau, auch wenn du ganz gezielt Backlinkbuilding betreibst. Zudem wird so oder so eine URL im Web öfter gefunden, wenn du nach dieser bei Google suchst.
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