14. November 2008, veröffentlicht in Schmooze | Trackback | RSS
Um gleich den Begriff zu klären: Mit “PR” ist in diesem Artikel nicht der Pagerank gemeint. Vielmehr geht es um das Thema “Public Relations”, was im Deutschen auch gern mit “Öffentlichkeitsarbeit” übersetzt wird. Ich möchte hier kurz die Themen PR und SEO gegenüberstellen und versuchen, einen “Gewinner” zu ermitteln - unter dem Gesichtspunkt der besseren Verbreitungschancen z. B. eines Projekts im Internet.
Ich mache es wirklich nur kurz, daher bitte, bitte keine “Aha-Erlebnisse” erwarten. Grund für diesen Artikel ist eine Interview, dass ich heute bei deutsche-startups.de gelesen habe. Dort wird das Thema PR lobend erwähnt und eines ist sicher: Wendet man Öffentlichkeitsarbeit richtig an, dann kann es sich um ein sehr mächtiges Instrument handeln, wenn man ein Projekt in den öffentlichen Fokus bringen will (oder zumindest in den seiner vermeintlichen Zielgruppe).
Öffentlichkeitsarbeit hat einen großen Vorteil. Mit ihr kann man den Weg in die Medien finden. Dort sorgen Multiplikatoren dafür, dass der Inhalt an eine sehr große Masse von Menschen weitertransportiert werden kann. Nachtel: Es ist sehr schwer, Inhalte bei den (großen) Medien zu platzieren. Wer “in die Zeitung” will, der muss sich tatsächlich überdurchschnittlich anstrengen. Außerdem ist man darauf angewiesen, dass der Inhalt auch wirklich erscheint. Bei Erfolg winkt ein übergroßes Publikum.
SEO ist da etwas anders. Erster Vorteil: Man ist nicht auf die Gnade von Personen angewiesen. Hat man Content, kann man ihn veröffentlichen. Dank einiger Maßnahmen findet dieser Content den Weg in die Suchmaschinen und erscheint dann dort. Wer sich für das Thema interessiert, wird den Conten finden und lesen. Allerdings ist eine solche Person meist kein Multiplikator. Der Content wird also (in den meisten Fällen) nicht entsprechend weit getragen, um eine “kritische Masse” zu erreichen. Dafür ist der Content allerdings dauerhaft verfüg- und auffindbar. Ein schicker Artikel über ein neuen Portal erscheint in einem Magazin mit großer Auflage - aber im nächsten Monat kommt das nächste Heft, und wer guckt schon in das Heft von vor vier Wochen?
Kurzes Fazit: PR und SEO kann man vergleichen, obwohl jewweils völlig andere Mechanismen zugrunde liegen. Einen wirklichen Gewinner gibt es eigentlich nicht, beide Methoden haben Vor-und Nachteile und sind bestens dafür geeignet, Dinge bekannt zu machen. Man sollte beide Methoden in seinem Marketing-Mix haben. Nur so ist meines Erachtens eine größtmögliche Aufmerksamkeit zu erreichen.
Tags: öffentlichkeitsarbeit, public, relations
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Meine Strategie lautet: SEO + PR und nicht SEO oder/VS. PR. Wer mittel- bis langfristig Erfolg im Web haben will, muss SEO-PR betreiben.
Sehe ich genau so. Möchte man was Ordentliches erreichen sollte man einfach auf beides setzen. Wie das Fazit schon sagt, ein Mix aus beiden Sachen ist der Schlüssel zum Erfolg. Witi
[...] Warum Netzwerken reich macht 2.) SEO ist tot 3.) PR vs. SEO 4.) Hart umkämpfte vs. Long Tail Keywords 5.) Starke Domain oder viele kleine Projekte? 6.) [...]
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