7. Juli 2008, veröffentlicht in SEM | Trackback | RSS
Jeder Website-Publisher wird früher oder später mit AdSense in Berührung kommen. Der Suchmaschinenriese Google hat dieses Werbeprogramm vor ein paar Jahren sehr erfolgreich eingeführt und eindrucksvoll bewiesen, wie man mit den totgeglaubten reinen Textanzeigen doch effizient Werbung machen kann. Das Prinzip ist einfach: ein kleines Script scannt den Content der Website und liefert auf den Inhalte abgestimmte Werbeanzeigen aus. Der Streuverlust für den Werbetreibenden ist also deutlich geringer als bei herkömmlicher Werbung. Außerdem wird nur gezahlt (und vergütet), wenn eine Anzeige wirklich angeklickt wurde.
Für die optimale Klickrate - die Möglichkeit, am meisten Geld zu verdienen - gibt es drei Grundregeln:
Zu 1. ist oft eine manuelle Kontrolle notwendig. Wenn man feststellt, dass Anzeigen geschaltet werden, die nicht zum Content der Website passen, sollten diese gefiltert werden. Dafür empfiehlt es sich, mindestens einmal täglich die Anzeigen auf der Website stichprobenartig zu sichten und dann in AdSense entsprechend zu blocken oder zu erlauben.
Punkt 2 ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Je besser sich die AdSense-Anzeigen in das Layout der Website einfügen, desto eher werden sie als Teil des Contents und nicht als Werbung wahrgenommen. Das ist wichtig, da der Großteil der Internetnutzer sogenannte “Bannerblindheiten” erlangt haben und fast automatisch alles meiden, was mit Werbung zu tun hat. Bei der Layout-Wahl der Anzeigen sollte man sich also am Design der Website orientieren und im Zweifel hier und da ein bisschen probieren. So hat es sich z. B. gezeigt, dass ein Rahmen um Anzeigenblöcke eher unnötig ist und zu einer geringeren Klickrate führt.
Im 3. Punkt geht es um die Platzierung der Anzeigen. Hier gibt es keine goldene Regel, wohl aber eine Empfehlung von Google höchstpersönlich in Form einer sogenannten Heatmap. Die Grafik zeigt, welche Bereiche auf einer Website sich eher für die Einbindung von AdSense-Anzeigen eignen, um eine möglichst gute Klickrate zu erzielen. Es sei allerdings bemerkt, dass der Erfolg einer Anzeige unabhängig von der Position variieren kann, wenn es um Keywords mit bestimmtem Hintergrund geht (als Beispiel sei hier der medizinischer Produktbegriff “Quickzap” genannt).
Tags: adsense, klickrate, verbessern
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Ideal wäre, wenn sich Punkt 1 überhaupt umsetzen ließe. Das trifft allerdings nicht zu.
Da Adsens blöderweise ein Limit von 200 Posten auf der Ausschluss-Seite hat, ist das die reine Utopie.
Zusätzlich ist es auch noch so, dass diese 200 für alle Websites oder Blogs eines Adsensers gelten - also nicht einzeln pro Blog oder pro Web site gesteuert werden können, was auch ein Nachteil ist.
Hinzu kommt, dass die tägliche Kontrolle, wie vorgeschlagen, bei Blogs oder web sites mit mehreren hundert Seiten zu viel Zeit kosten würde.
…richtig, wegen der 200-Posten-Begrenzung ist es schwer, diesen Punkt einzuhalten. Bei der Kontrolle sprach ich von “stichprobenartig”. Die Problematik mit größeren Websites (mehr als 10.000 Contentseiten) ist mir bekannt…
Ich halte den 4er Block oben links im Content für am besten. So zumindest meine Erfahrungen, 3 % Klickrate konnte ich damit in guten Zeiten erzielen.
Ich habe derzeit eine Klickrate von ca. 5 - 7 % Prozent. Ist diese Klickrate zu wenig oder zu hoch? Hat da jemand ne Erfahrung?
5 bis 7% Klickrate sind schon nicht schlecht. Davon träumen viele. Es geht aber noch deutlich mehr. Kommt immer auf diverse Faktoren an (Thema, etc.). Ist also nicht pauschal zu sagen.
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